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XRechnung-Pflichtfelder: eine praktische Checkliste

Prüfen Sie zuerst Rechnungskopf, beide Geschäftspartner, Positionen, Steueraufschlüsselung und Zahlungsdaten. Welche Felder zusätzlich nötig sind, hängt unter anderem von Steuerfall, Zahlungsart und Empfänger ab. Eine kurze Checkliste ersetzt daher keine vollständige Formatprüfung.

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Arbeon-Rechnungsansicht mit Positionen, Steuern und Zahlbetrag einer fiktiven Beispielrechnung
So sieht eine E-Rechnung ausBeispiel ohne Konto öffnen
Echte Produktansicht mit fiktiven Beispieldaten

Von Arbeon · Inhalt geprüft am

In dieser Anleitung

Diese Angaben vor dem Export kontrollieren

BereichWichtige AngabenIm Beispiel
RechnungskopfNummer BT-1, Datum BT-2, Typ BT-3, Währung BT-5BEISPIEL-2026-002, EUR
Verkäufer und KäuferNamen, Anschriften, passende Steuer- und elektronische KennungenLinden Studio GmbH / Nordlicht Digital GmbH
VerkäuferkontaktKontakt BT-41, Telefon BT-42, E-Mail BT-43Buchhaltung, geschäftliche Kontaktdaten
KäuferreferenzBT-10; mit dem Empfänger abstimmenPO-4711, keine Leitweg-ID
PositionenLeistung, Menge, Einheit, Preis, Nettobetrag und SteuerzuordnungBeratung und Fachbuch
SummenPositionssumme, Nettogesamtbetrag, Steuer, Brutto und Zahlbetrag1.659,90 + 310,59 = 1.970,49 Euro
ZahlungZahlungsart und die dazu erforderlichen AngabenCode 58 mit Test-IBAN

Warum nicht jede Rechnung dieselben Felder braucht

Bei einer steuerfreien Leistung oder einem anderen Steuerfall ändern sich Angaben zu Steuerkategorie und Begründung. Bei einer SEPA-Überweisung gehören andere Zahlungsdaten zur Rechnung als bei einer Lastschrift. Eine allgemeine Liste aller XML-Elemente hilft deshalb weniger als ein Bericht für Ihren konkreten Beleg.

Die elektronische Adresse EndpointID und die Kontakt-E-Mail sind getrennte Felder. Ebenso ist die Käuferreferenz nicht automatisch eine Bestellnummer. Für öffentliche Auftraggeber klären Sie zusätzlich Leitweg-ID, Auftrag und Übermittlungsweg.

In vier Schritten zur prüfbaren Datei

  1. Vervollständigen Sie zuerst die Stammdaten Ihrer Firma und des Kunden. Nutzen Sie keine Musterdaten in einer echten Rechnung.
  2. Erfassen Sie Positionen, Steuersätze und Referenzen. Kontrollieren Sie Rabatte und bereits geleistete Zahlungen getrennt.
  3. Erzeugen Sie das gewünschte XRechnung-Format und validieren Sie die fertige Datei mit einer passenden aktuellen Konfiguration.
  4. Bearbeiten Sie konkrete Regelcodes. Prüfen Sie danach zusätzlich Leistung, Empfänger und Zahlungsdaten fachlich.

Eine vollständige Datei als Orientierung

Unsere UBL-Beispielrechnung wurde mit KoSIT Validator 1.6.3 und der Konfiguration vom 31.08.2026 akzeptiert. Sie zeigt einen konkreten Fall mit zwei Steuersätzen. Sie deckt nicht alle zulässigen Steuerfälle, Dokumentarten oder Anforderungen einzelner Empfänger ab.

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Quellen und Grundlagen

Die Anleitungen beziehen sich auf die genannten Quellen und die beschriebenen Beispieltests. Formatvorgaben und ihre technische Umsetzung können sich ändern.

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